Woran glauben die Mormonen?
Aus MormonWiki
Wenn Sie mehr über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wissen möchten, besuchen Sie http://www.kirche-jesu-christi.org/, wo sie Kontakt mit den Missionaren finden können und Sie auch weiteres kostenloses Informationsmaterial bestellen oder aber sich mit den Missionaren persönlich treffen können.
Mormonen glauben an einen Himmlischen Vater
Heilige der Letten Tage glauben an Gott, den Himmlischen Vater und an Seinen Sohn Jesus Christus und an den Heiligen Geist." Dies ist der erste der dreizehn Glaubensgrundlagen, auch Glaubensartikel genannt, den der Gründer Joseph Smith der Kirche einst schrieb, als ihn ein Reporter fragte, woran Mormonen glauben. Wir glauben an einen allwissenden, allmächtigen Gott, der uns (seine Kinder) liebt, und möchte, dass wir Erfolg haben. Er erschuf uns und Seinen Plan für uns, wie wir eines Tages zu Ihm zurückkehren, um bei Ihm zu leben.
Mormonen glauben an den Erlöser Jesus Christus
Die HLT-Religion lehrt, dass unsere Sünden eine Rückkehr zu Gott unmöglich machen. Deshalb war ein notwendig, einen Erretter anzubieten. Dieser Erretter ist unser König und Erlöser, Jesus Christus. "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Johannes 3:16). Jesus Christus besiegte Tod und Sünde, sodass uns nochmals ein Weg eröffnet wird, zu Gott zurückzukehren und mit Ihm zu leben. Einzig durch Glaube an Jesus Christus können wir gerettet werden.
Propheten offenbaren uns Gottes Plan
Um das Evangelium Christi zu verkünden, hat Gott inspirierte Männer, nämlich Propheten berufen, um die Welt zu belehren. Diese Männer besitzen ein persönliches Zeugnis vom Erretter, und es ist ihnen die Vollmacht gegeben worden, Sein Evangelium zu lehren. Diese Vollmacht wird Priestertum genannt. Heilige Schriften, solche wie die Bibel, enthalten die Worte der Propheten, die über den Erretter gelehrt haben. Wenn die Propheten lehren und bezeugen, berühren sie die Herzen der Menschen und bringen Gefühle des Friedens. Darum fühlen wir den Heiligen Geist, wenn wir heute die Bibel lesen. Diese geistige Bestätigung der Wahrheit ist es, wie Gott bestätigt, dass die Botschaft der Propheten wahr ist.
Durch alle Zeiten hindurch ist Gott diesem Schema der Offenbarung an inspirierte Männer gefolgt, die dann die Welt belehren, und zwar mit der Bestätigung durch den Heiligen Geist. Traurigerweise akzeptieren die Leute nicht immer die Botschaft der Propheten. Wenn die Menschen die Propheten ablehnen, nennt man das Apostasie, abgeleitet von einem griechischen Wort, das Rebellion oder Abfall bedeutet. Wenn wir die heiligen Schriften lesen, können wir anhand der Geschichte erkennen, wie Gott einen Propheten beruft, der die Leute belehrt, von ihren Sünden umzukehren und sich Dem Herrn zuzuwenden. Die Menschen wenden sich schließlich von Gott ab und verwerfen den Propheten, und auf diese Weise erfolgt eine Periode des Abfalls bzw. Apostasie.
Glücklicherweise ist Gott nicht nur ein liebevoller Gott, sondern er ist auch gnädig und geduldig. Er wartet und bereitet Sein Volk vor. Wenn die Zeit kommt, sendet Er einst wieder Boten aus, um Seine Worte verkünden zu lassen, und um sein Evangelium wiederherzustellen.
Der große Abfall der frühen Kirche
Als Jesus Christus auf der Erde lebte, lehrte er den Menschen das Evangelium und ernannte Apostel um damit fortzufahren, die Menschen zu belehren, wenn er sie verlässt. Am Ende wurden jene Apostel gewaltsam verworfen, und innerhalb eines Jahrhunderts, war viel von der Kirche , die Christus errichtet hatte, verkrüppelt durch den großen Abfall von innen und durch die Verfolgung von außen. Ein sorgfältiges Lesen des Neuen Testaments zeigt die Anstrengungen und Enttäuschungen der Apostel, als sie umgeben waren von Ungerechtigkeit sowohl der Gläubigen als auch der Ungläubigen. Die Apostel wurden verworfen und getötet, die die Vollmacht des Priestertums, welche Der Herr ihnen gegeben hat, war von der Erde verschwunden. Während noch einige rechtschaffene Mitglieder lebten, wurde das Volk als Ganzes boshaft, und die Fülle des Evangeliums mit der Vollmacht des Priestertums war vom Angesicht der Erde vertrieben. Dies war im Alten Testament von Amos prophezeit worden:
- Seht, es kommen Tage - Spruch Gottes, des Herrn -, da schicke ich den Hunger ins Land, nicht den Hunger nach Brot, nicht Durst nach Wasser, sondern nach einem Wort des Herrn. Dann wanken die Menschen von Meer zu Meer, sie ziehen von Norden nach Osten, um das Wort des Herrn zu suchen; doch sie finden es nicht. (Amos 8:11-12)
auch in Jesaja:
- " So spricht der Herr: Wo ist denn die Scheidungsurkunde, mit der ich eure Mutter fortgeschickt habe? Wo ist mein Gläubiger, dem ich euch verkauft habe? Seht, wegen eurer bösen Taten wurdet ihr verkauft, wegen eurer Vergehen wurde eure Mutter fortgeschickt. 2 Warum war niemand da, als ich kam, warum gab niemand Antwort, als ich rief? Ist meine Hand denn zu schwach, um zu befreien, fehlt mir die Kraft, um zu retten? (Jesaja 50:1-2)
Jesus Christus stellte seine Kirche wieder her durch den Propheten Joseph Smith
Nachdem die frühe Kirche abgefallen war, wartete Der Herr geduldig 17 Jahrhunderte darauf, dass das Volk zu ihm zurückkehrte. Er bereitete sie vor und wartete auf eine Zeit, in der Er einst die Fülle des Evangeliums auf der Erde wiederherstellen konnte. Schließlich kam diese Zeit. 1820 ging ein junger Knabe in den Wald, um Gott zu fragen, welche Kirche wahr ist. Er beschrieb seine Erfahrung in seinen eigenen Worten:
- "Ich sah über meinem Haupt eine Säule aus Licht, heller als das Licht der Sonne, die allmählich herabkam, bis sie auf mich fiel.... Als das Licht auf mir ruhte, sah ich zwei Personen von unbeschreiblicher Helle und Herrlichkeit über mir in der Luft stehen. Eine von ihnen redete mich an, nannte mich beim Namen und sagte, dabei auf die andere deutend: "Dies ist mein geliebter Sohn. Ihn höre!" (JS-Lebensgeschichte 1:16-17)
Durch diesen wunderbaren Besuch erhielt Joseph Smith ein persönliches Zeugnis, dass Gott der Vater und Jesus Christus leben. Von diesem und den folgenden Besuchen wurde er über die Fülle des Evangeliums unterrichtet und wie die Kirche Christi arbeiten sollte. Wie in alten Tagen wurde einmal wieder ein Prophet von Gott berufen. Engel besuchten die Erde, einschließlich Johannes der Täufer, und Petrus, Jacobus und Johannes, die Joseph Smith die Priestertumsvollmacht gaben, die sie besaßen.
Das Buch Mormon ist ein weiterer Zeuge für Jesus Christus
Als weitere Bestätigung der Göttlichkeit des Werkes, zu dem Joseph Smith berufen wurde, offenbarte Der Herr ein Buch mit antiken Schriften, die über den amerikanischen Kontinent berichteten. Joseph Smith wurde die Macht gegeben, diesen Bericht zu übersetzen, der als das Buch Mormon bekannt wurde. Er enthält die Schriften der Propheten, die in Amerika lebten und lehrten zu der Zeit, als die Bibel in Jerusalem geschrieben wurde. Das Buch Mormon enthält viele großartige Wahrheiten über den Erlöser Jesus Christus, und steht mit der Bibel als zweiter Zeuge, dass Jesus mehr als ein Mann war: Er war der wahrhaftige Messias, von dem in alten Zeiten prophezeit wurde, unser Erlöser und Erretter.
Weil es durch die Macht Gottes übersetzt wurde, dient das Buch Mormon auch als Zeuge, dass Joseph Smith von Gott berufen ist, denn wenn das Buch Mormon ein wahrer Bericht ist und von Gott inspiriert, dann muss auch Joseph Smith ein Prophet sein. Wenn wir wissen, dass Joseph Smith ein Prophet war, können wir ebenfalls wissen, dass die Kirche, die ihm zu organieseren geboten war, heute die Kirche Christi ist.
Die Kirche wird durch neuzeitliche Propheten geführt
Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Lezten Tage wird heute von einem Propheten Gottes und den Zwölf Aposteln geführt, die Offenbarungen von Gott darüber empfangen, wie seine Kirche funktionieren soll. So sehen wir, dass Gott heute derselbe ist wie gestern und für allezeit. Er fährt fort, dem Schema zu folgen, dem Er in biblischen Tagen gefolgt ist, und Er lehrt uns heute in der gleichen Art und Weise wie Er die Kinder Israels belehrte oder in den frühen Tagen der Christen des Neuen Testaments.
Der Heilige Geist wird uns die Wahrheit aller Dinge offenbaren
Wie in alten Zeiten hat Der Herr versprochen, dass wir nicht angewiesen sind auf die Worte und Zeugnisse anderer, um zu wissen, dass die Kirche Jesu Christi wiederhergestellt wurde. Uns wurde versprochen, dass jeder von uns sein eigenes Zeugnis davon empfangen kann, dass dies wahr ist. Eines dieser Versprechen ist fast am Ende des Buches Mormon zu finden:
- " Siehe, ich möchte euch ermahnen, wenn ihr dieses hier lesen werdet, sofern es nach Gottes Weisheit ist, daß ihr es lest, daß ihr daran denkt, wie barmherzig der Herr zu den Menschenkindern gewesen ist, von der Erschaffung Adams an bis herab zu der Zeit, da ihr dieses hier empfangen werdet, und daß ihr im Herzen darüber nachdenkt.
- Und ich möchte euch ermahnen: Wenn ihr dieses hier empfangt, so fragt Gott, den Ewigen Vater, im Namen Christi, ob es wahr ist; und wenn ihr mit aufrichtigem Herzen, mit wirklichem Vorsatz fragt und Glauben an Christus habt, wird er euch durch die Macht des Heiligen Geistes kundtun, daß es wahr ist.
- Und durch die Macht des Heiligen Geistes könnt ihr von allem wissen, ob es wahr ist. " (Moroni 10:3-5)
Die Kirche Jesu Christi ist auf Erden wiederhergestellt worden, und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist diese Kirche. Der Herr verspricht uns heute wie in alten Zeiten, dass der Heilige Geist uns die Wahrheit bestätigen wird. Wenn man über die über das Gelesene betet und Den Herrn fragt, "Ist dies wahr?", wird Er durch die Macht des Heiligen Geistes einem antworten mit einem Gefühl des Friedens im Herzen, "damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes." (1. Kor. 2:5 EÜ) Wenn man Sie dieses fühlen, folgen Sie diesem Gefühl und erfahren Sie mehr über die Kirche. Sie können einen Treffpunkt in der Nähe Ihres Wohnorts finden, oder kontaktieren Sie unsere örtlichen Missionare, damit Sie mehr erfahren können.
