Taufe

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Der vierte Glaubensartikel lautet: "Wir glauben, daß die ersten Grundsätze und Verordnungen des Evangeliums sind: erstens der Glaube an den Herrn Jesus Christus; zweitens die Umkehr; drittens die Taufe durch Untertauchen zur Sündenvergebung; viertens das Händeauflegen zur Gabe des Heiligen Geistes."

Die Kirche Jesu Christi vollzieht die Taufe durch Untertauchen im Wasser. Die Taufe wird in einem besonderen Taufbecken durchgeführt und symbolisiert die Grablegung und Auferstehung als ein Jünger Jesu Christi. Wie viele andere Christen glauben die HLT, dass einem Menschen, der bereut und getauft ist, alle früheren Sünden vergeben sind.

Die Taufe wird an niemanden vollzogen, ehe man nicht den acht Jahre alt ist. Das Alter von acht Jahren wurde in einer HLT-Offenbarung gegeben als das Alter, da die Kinder verantwortlich werden für ihre Sünden, d.h. sie sind in der Lage, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Wenn jemand nicht zwischen gut und böse unterscheiden kann, (z.B. jene mit geistiger Behinderung usw.)wird er als nicht verantwortlich für seine Sünden erachtet und braucht die Taufe nicht unabhängig vom Alter. Solche werden als voll errettet betrachtet durch das Sühnopfer Jesu Christi. Das Buch Mormon und neue Offenbarung betonen das Verbot der Kindertaufe. (siehe LuB 68:27) und Moroni8:4 - 23)

Die Taufe wird nur anerkannt, wenn sie von jemandem vollzogen wurde, der die rechtmäßige Vollmacht dazu hat, entweder im Amt des Aaronischen Priestertums oder in einem höheren Amt.

Heilige der Letzten Tage glauben, dass die Taufe eine notwendige Voraussetzung ist, um ins Himmelreich im Jenseits gelangen zu können, ähnlich dem Glauben vieler anderer christlicher Glaubensgemeinschaften. Durch diesen Glauben aber ergibt sich ein Problem für Millionen von Menschen, die lebten und starben ohne die Möglichkeit gehabt zu haben, je von Jesus Christus zu hören, und noch weniger, dass sie die Chance hatten, getauft zu werden. Aus diesem Grund glauben die HLT an die Verordnung der Taufe für die Toten. Diese Arbeit wird nur in Tempeln getan und wird von jemandem stellvertretend vollzogen für jemanden, der gestorben ist. Heilige der Lezten Tage glauben, das solch eine Verordnung als Taufe für die Toten nur Gültigkeit hat, wenn der Verschiedene im Geist sich frei entscheidet zu akzeptieren, dass das Werk für ihn an seiner Statt getan ist. Wenn die Verordnung von dem Verstorbenen akzeptiert wurde, wird er oder sie die Möglichkeit haben, ins Himmelreich zu gelangen, als ob sie selbst die Möglichkeit hatten, während des Erdenlebens belehrt und getauft zu werden.

siehe auch: Die Taufe Jesu

Externe Links

Verwendete Quellen

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