Palmyra New York Tempel

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Der Palmyra New York Temple ist der 77. in Betrieb befindliche Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

Schon die Lage des Tempels ist schön - auf dem Gipfel eines bewaldeten Hügels im idyllischen Westen des Bundesstaates New York. Doch das prächtige neue Gebäude auf dem bewaldeten Hügel beeindruckt umso mehr, wenn man die Bedeutung seiner Lage versteht. Deshalb hat dieser Ort auch einen besonderen Platz in den Herzen der Mitglieder. In einem der im Westen gelegenen Wäldchen erfuhr der 14-jährige Joseph Smith im Jahr 1820, dass wichtige Segnungen und Mächte Gottes der Menschheit verloren gegangen waren. Das neue Gebäude, das heute im Osten auf dem Hügel steht, ist ein heiliges Haus des Herrn, wo einige dieser Segnungen erhältlich sind. Als Präsident Gordon B. Hinckley den neuen Palmyra-Tempel in vier Sessionen weihte, machte er klar, wie bedeutend der Ort und das Gebäude sind.

Beim ersten Spatenstich für den Palmyra-Tempel hatte er am 25. Mai 1999 gesagt: „Ich betrachte diesen Tempel in einer Hinsicht als den vielleicht bedeutendsten in der ganzen Kirche. Hier - im heiligen Wald - hat alles angefangen.” Bei der Weihung des Tempels am 6. April dieses Jahres sagte Präsident Hinckley: „Wir sehen erst ansatzweise den Beginn dessen, was sich ereignen wird. Dies sind die Tage, in denen Gott sein großes Werk auf der Erde vollbringt.” Er ging darauf ein, dass die Kirche auf fast 11 Millionen Mitglieder angewachsen ist, und gab machtvoll Zeugnis davon, dass die Kirche, die der Prophet Joseph Smith gründete, wirklich die Kirche Jesu Christi ist und dass die Vision, von der der junge Joseph Smith berichtete, wirklich im nahe gelegenen Wald stattgefunden hat.

Das Gebiet Palmyra in New York ist sehr mit der Kirchengeschichte verwoben. Das Tempelgrundstück grenzt an den Heiligen Hain und steht auch auf dem Boden, wo das Zuhause der Smiths stand. Es war das Zuhause, wo Joseph Smith die Besuche des Engels Moroni empfing. In der Nähe des Tempel ist der Hügel Cumorah, wo die goldenen Platten vergraben waren, die Joseph Smith später als das Buch Mormon übersetzt hatte. Etwa 30 Meilen weiter ist die Farm von Peter Whitmer, wo die Kirche damals im Jahre 1830 gegründet wurde.

Den Mitgliedern am Ort zufolge reagierte das Gemeinwesen positiv auf den Tempel. Über 30.700 Besucher besichtigten den Tempel während der Tage der offenen Tür. Der Tempel dient etwa 18.000 Mitgliedern innerhalb von sieben Pfählen. Während an der Weihung am 6. April 2000, dem 170 Jahrestag seit der Gründung der Kirche, etwa 1200 Mitglieder an den vier Weihungssessionen im Tempel selbst teilnehmen konnten, nahmen an die eineinhalb Millionen Mitglieder über eine Direktübertragung und Aufzeichnungen in den Pfahlzentren in den Vereinigten Staaten und Kanada daran teil.

Am Tag vor der Weihung war Schnee gefallen und der 6. April begann mit heftigem Regen und eisiger Kälte, so auch zur Ecksteinlegung. Ehe aber noch Präsident Hinckley und diejenigen, die mit ihm den Eckstein legten, dafür vor den Tempel traten, brach die Sonne leuchtend durch die Wolken. Nach der Ecksteinlegung, als die Führer der Kirche wieder in den Tempel zurückgekehrt waren, kam Sturm auf, worauf die Medienvertreter sich über den Zeitpunkt der vorübergehenden Windstille und des Sonnenscheins äußerten. Die Mitglieder waren nicht überrascht darüber. Während der Weihung sagte Präsident Hinckley:

„Dies ist der Geburtstag der Gründung Deiner wiederhergestellten Kirche. Vor einhundertundsiebzig Jahren wurde sie bei Fayette gegründet. Seit diesem kleinen Anfang verbreitete sie sich über die Erde, und unsere Herzen sind von Dank erfüllt über dieses wunderbare Wachstum."

Das Tempelgrundstück ist 10.000 m² groß. Der Palmyra New York Tempel hat zwei Endowment-Räume und zwei celestiale Siegelungsräume. Die äußeren Mauern sind aus weißem Marmor. Im Tempel stellen vierzig Kunstglasfenster Joseph Smiths erste Vision dar und die Umgebung des Heiligen Hains. Eine goldene Statue des Engels Moroni ziert die einzige Kirchturmspitze. Schöne aus Kirschbaumholz geschnitzte Geländer, Brüstungsverkleidung und Zierleisten säumen die Halen endlang der handgeknüpften Teppiche.

siehe auch:

verwendete Quellen


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