Humanitäre Hilfe
Aus MormonWiki
[Bearbeitung nötig]
"Durch Humatitäre Hilfe in der heutigen Zeit zeigt sich auf wundervolle Weise die Nächstenliebe und brennt in den Seelen jener Herzen, die mitfühlend sind und deren Hände willig sind zu helfen. Dieser selbstlose Dienst beweist die reine Liebe Christi." (H. David Burton, Presiding Bishop of the Church).
Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bietet den Bedürftigen Hilfe und Beistand rund in aller Welt, egal welcher Religion oder Glauben sie anhängen. Die LDS Philanthropies koordiniert die Spendenfonds für die Kirche, um humalnitäre Hilfe leisten zu können oder zu Ausbildungszwecken und anderem Dienst am Nächsten.
Die meisten durch die LDS Philanthropies gespendeten Fonds wurden von den Mitgliedern der Kirche geleistet. Sie werden darüber belehrt, dass Christus das vollkommene Beispiel war und dass Er den Bedürftigen seinen Dienst angeboten hatte. Die Heiligen Schriften erklären, dass Nächstenliebe die Reine Christusliebe ist, und dass diejenigen, sie sich im täglichen Leben in der Nächstenliebe üben, Glück und Frieden finden können. (http://lds.org/scriptures/bofm/moro/7.47?lang=deu#47 Moroni 7:47]).
Gordon B. Hinckley, verstorbener Präsident der Kirche, gab den folgenden Kommentar über die Humanitäre Hilfe der Kirche:
- Ich bin zutiefst dankbar, daß wir als Kirche humanitäre Hilfe leisten, wo großes Elend herrscht. Wir haben viel getan und waren ein Segen für viele Menschen, die nicht unserem Glauben angehören, die aber genauso Kinder unseres Vaters im Himmel sind. Wir werden weiterhin helfen, solange uns das möglich ist. Wir bedanken uns bei all denen, die unsere Bemühungen unterstützen. (Gordon B. Hinckley, “Dank sei dem Herrn für seine Segnungen,” 169. Frühjahrs-Generalkonferenz, April 1999)
- Als Kirche haben wir mit anderen zusammengearbeitet, um die Sorgen und Leiden derer zu lindern, die in schrecklicher Not sind. Unsere humanitären Bemühungen waren buchstäblich zigtausenden Andersgläubigen ein Segen. Bei dem schrecklichen Seebeben und bei anderen Notlagen, die sich aus Konflikten, Epidemien oder Hungersnöten ergaben, haben wir ein großes und wunderbares Werk vollbracht, indem wir gemeinsam mit anderen geholfen haben, ohne nach dem Lohn zu fragen. Im Februar diesen Jahres erhielt die Kirche von der Präsidentin des Amerikanischen Roten Kreuzes die Auszeichnung Circle of Humanitarians – die höchste Auszeichnung, die diese Organisation vergibt. Damit wurden die Bemühungen der Kirche um Masern-Impfungen für Abertausende junger Menschen anerkannt.... Unzählige Menschenleben wurden gerettet, und viel Leid und Elend ist diesen Menschen erspart geblieben. Soweit es im Rahmen der Mittel, die unsere Mitglieder so großzügig spenden, möglich ist, beugen wir uns zu Menschen in Not hinab und helfen ihnen auf. Zweifellos werden wir als Mitglieder vom Herrn gesegnet, und wir müssen uns den Bedürftigen zuwenden und ihnen ein Segen sein, wo immer sie sich befinden. (Gordon B. Hinckley, “Schlussworte” 175. Frühjahrs-Generalkonferenz, April 2005)
Die Bemühungen der Kirche durch die LDS Philanthropies umfaßt die Leistungen in der Humanitären Hilfe, ebenso Programme, die Menschen in aller Welt helfen, eine bessere Ausbildung zu erlangen (sowas wie der stänidge Ausbildungsfond) und Arbeitsmöglichkeiten für sie in ihrem Gebiet zu finden.
Inhaltsverzeichnis |
Humatitäre Hilfe der HLT
Humanitäre Hilfe ist nur eine der Fachabteilungen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, deren Dienst durch die LDS Philanthropies geleistet wird. Durch ihre gesamte Geschichte hindurch hat die Kirche Hlfsbedürftigen ihren Service angeboten, doch die erste feste Einrichtung einer humanitären Hilfsorganisation wurde 1955 in der Brigham-Young-Universtiät gegründet. Der präsidierende Bischof der Kirche, H. David Burton, der die Verantoortung für die Aufsicht über die LDS Philanthropies hat, sagte:
- Die gegenwärtigen Prioritäten umfassen die Sorge für die Armen der Welt und eine stark erweiterte Arbeitsvermittlung, um Männer und Frauen aus bedürftigen Umständen zum Segen der Selbstversorgung emporzuheben. Spenden, Vermächtnisse und Ausstattungen für diese Initiativen erweitern die persönliche Reichweite rund um den Erdball, um Opfern von Katastrophen, Obdachlosigkeit, Hunger und Krankheit zu helfen. Lehrer erhalten die nötige Ausbildung, Räumlichkeiten, Lehrbücher und Material, Waffen in ihrem Kampf gegen Unwissenheit, Armut und Hoffnungslosigkeit. Waisen- und Straßenkinder finden Erleichterung ihres täglichen Überlebenskampfes. Berufsausbildung öffnet Türen zu Chancen. Kleinstunternehmen verwandeln Einfallsreichtum in Wohlstand. Arbeitsplätze erscheinen dort, wo es vorher keine Arbeitsplätze gab. Die Unbeschäftigten finden Stabilität, die Unterbeschäftigten beginnen ihre größeren Möglichkeiten zu erkennen und schaffen den Überschuss, der sie von Empfängern zu Gebern werden lässt. Das sind wirksame Gelegenheiten, die Leben aufbauen. In der Sorge für die Armen der Welt und in der Hilfe bei Bedürfnissen mit Arbeitsplätzen konzentrieren wir uns auf Aktionen, die sowohl wirksam als auch kosteneffizient sind. Diese zwei Kriterien stellen die Möglichkeiten sicher, mit Vertrauen zu geben.(H. David Burton, "Presiding Bishop's Report," 2005).
Innerhalb der Humanitären Hilfe gibt es spezielle Organisationen, wo jeder einzelne sich einbringen kann mit Zeit, Geld und anderen Spanden.
- Katastrophenhilfe
- Rollstuhlausgabe
- Sauberes Wasser
- Wiederbelebungstraining
- Schulung zur Wiederherstellung der Sehkraft
Geld und Sachwerte können ebenso dem Humanitarian General Fund gestiften werden, wo man die Spenden den Gebieten zukommen läßt, wo Hilfsbedarf besteht.
Katastrophenhilfe ist der Teil der humanitären Einsätze, den die meisten Menschen kennen. Es werden Geldmittel und Vorräte in den betreffenden Gebieten verwendet, um Opfern von Naturkatastrophen, wie z. B. Erdbeben, Fluten, Dürren, Tornados und Hurricans und ebenso Opfern von Zerstörungen durch Krieg oder politischen Unruhen zu helfen. Die Vorräte werden in den Gebieten vor der Krise gesammelt und eingelagert, sodass diese Vorräte im Ernstfall in tatsächlich nur wenigen Stunden gesendet werden können. Es gibt auch ehrenamtliche Helfer auf Abruf, so dass sie im Bedarfsfall in nur wenigen Stunden erreicht und organisiert werden können.
Die Rollstuhlausgabe ist eine ebenso entscheidende Hilfe für Bedürftige. Schätzungsweise nur ein Prozent aller Körperbehinderten in der Welt haben einen Rollstuhl. Für die übrigen Erwachsenen ohne Rollstuhl bedeutet das, dass sie nicht für sich selbst oder ihre Familien sorgen können, und Kinder sind nicht in der Lage, zur Schule zu gehen. Durch die Rollstuhlausgabe an Bedürftige kann ihnen die Kirche lebenslange Geschenke machen, Geschenke der Eigenständigkeit, der Bildung und sogar Selbstbewusstsein.
Das Dienstprojekt sauberes Wasser versorgt Menschen mit sauberem Trinkwasser, die sonst höchstwahrscheinlich an verdorbenem Wasser sterben würden. Studien schätzen, dass jedes Jahr nahezu drei Millionen Menschen, meistens Kinder, jedes Jahr an unhygienischem Wasser sterben.
Das Programm für Wiederbelebungstraining sendet Ärzte und ehrenamtliche Helfer in Gebiete mit hoher Kindersterblichkeit. Sie können die Völker lehren, Neugeborene wiederzubelebem und ebenso einfache medizinische Geräte zu bedienen. Dieser Dienst wird dringend gebraucht, da schätzungsweise jedes Jahr 120 Millionen Säuglinge während der Geburt am Ersticken leiden. Nahezu 90.000 dieser Kinder sterben dann daran, weil diejenigen, die sich um sie kümmern nicht belehrt wurden, sie wiederzubeleben.
Das Projekt Schulung zur Wiederherstellung der Sehkraft unterrichtet Einrichtungen und medizinisches Personal von Entwicklungsländern, wie man vermeidbare oder heilbare Blindheit behandelt. Es gibt 45 Millionen Menschen in der Welt, die blind sind, und in Entwicklungsländern bedeutet Blindheit Armut. Das Augenlicht eines Menschen zu retten kann diesen und seine Familie sehr gut retten.
Einmal im Monate fasten glaubensvolle Mitglieder der Kirche, indem sie zwei Mahlzeiten auslassen. Die Kosten dieser Mahlzeiten (oder mehr, sofern man es erübrigen kann) wird den Armen gespendet. Wegen dieser Gewohnheit sind die Wohlfahrtskosten der Regierung von Utah sehr gering. Mitglieder anderen Glaubens profitieren ebenfalls durch die Arbeit von LDS-Charity.
Die Kirche besitzt 400 Wohlfahrtsfarmen und 220 LDS-Wohlfahrtsfabriken und -warenhäuser, um für die Armen zu sorgen. Das Personal dieser Einrichtungen besteht aus ehrenamtlichen Mitgliedern. Im Jahre 2003 wurden über eine halbe Million Arbeitsstunden gespendet. Eine Farm der Kirche in Florida, die größte Rinderfarm der Welt hat eine Größe von über 1, 25 Mio Hektar (312.000 acres).
Die Kirche hat auch ein umfangreiches Progamm, die Arbeitslosen zu unterstützen. Im Jahre 2003 halfen die Beschäftigungs-Zentren der Kirche 85.000 Menschen in den Vereinigten Staaten und Kanada Arbeit zu finden. Etwa dieselbe Anzahl an Arbeitsplätzen wurde für Mitglieder der Kirche außerhalb der USA und Kanada gefunden.
LDS Family Services, a Church organization, has 64 offices to provide adoption, foster care, and counseling services.
46 Church-operated thrift stores function in part to provide employment for the disadvantaged/disabled.
The LDS Church has sponsored Boy Scout troops since 1913. About 23% of all Scout troops in the U.S. are LDS-sponsored.
The Church has sent relief to victims of over 150 disasters since 1986 alone. Aid is provided regardless of any consideration, including religion, ethnicity, and nationality, and is valued in the tens of millions of dollars annually. In the last 20 years, 200 million pounds of food, clothing, and medicine were donated in 147 countries, almost all to members of other faiths. Aid is often made to countries where Mormon missionaries are banned by law. The LDS Church is able to send relief quickly because there is no need to wait for donations or purchase supplies. Church members donate regularly, and supplies are stored at Salt Lake and elsewhere, ready for distribution. The LDS Church also works with and donates extensively to other, non-LDS charities. While the Church's specific humanitarian programs are too numerous to list here, here are a few highlights:
- In 2001 the Church established what it calls the “Perpetual Education Fund.” Low-rate college loans are made to impoverished students in the developing world, students that could not otherwise obtain a good education. Over 10,000 loans have been made to date, and the project is expanding.
- The Church played an important role in the 2004 Asian-tsunami relief efforts. After working to address the population's immediate needs, the Church began working towards long-term progress, including livelihood restoration, health-care improvement (including operating-room construction, medical-equipment supply, and trauma counseling), and the reconstruction of community buildings (including homes, hospitals, schools, and mosques). In all, millions of dollars have been invested in this type of long-term aid.
- The Church has an extensive vision program in the developing world, where local health-care professionals are provided with the necessary training and equipment to treat vision problems. Under this program, 20,000 individuals have received eye treatment at a cost of one million dollars.
- Because world-wide only one percent of all who need wheelchairs have access to one, the Church has distributed over 100,000 chairs to the disabled in developing nations at a cost of $6.8 million.
- The Church has helped 1.8 million people in over 1,000 communities gain access to clean water at an average cost of only $2.50 per person. This service has included digging wells, providing water storage and delivery systems, and installing water purification systems. Mostly local labor was used, and local community leaders were trained in how to maintain the new facilities.
- At a cost of $3.5 million, the Church has sent doctors to developing nations to train local health-care professionals in neonatal resuscitation. Neonatal deaths due to breathing problems cost one million infant lives a year.
- Working with international partners (the American Red Cross, the United Nations Foundation, Centers for Disease Control and Prevention, United Nations Children’s Fund, World Health Organization, and International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies), the Church donated $3 million to work towards providing measles vaccinations for 200 million children in 40 African countries.
- Church members donated 10,000 days of labor to assist Hurricane Katrina victims.
- The Church offers small-business loans to the impoverished in developing countries.
- So what's a typical year like? Take 2004...“In 2004, the Church provided $31.1 million (USD) in cash and materials in response to the hurricanes in Florida and the Caribbean, tsunamis in South Asia, war in Iraq, flooding in Colombia, and 110 other disasters.”
The Church has over 5,000 service missionaries (another site said 3,000) who work without pay to aid the poor.
Aside from providing service missionaries, the Church also has 61,000 proselytizing missionaries in over 300 missions in 165 countries, distinct from those mentioned above, who also work without pay. Trained in 17 missionary training centers scattered across the globe, these proselytizing missionaries provide those who are seeking God with more information about our beliefs. Roughly 93% of LDS missionaries are college-age, and 22% are female. Proselytizing missionaries are instructed to donate half a day each week doing non-proselytizing community service.
- Some are offended by this missionary program, likely because they confuse our religion with others that proselytize more aggressively.
- Mormon missionaries are instructed not to aggressively force their beliefs on others but instead to find and teach those interested in our message. While an occasional Mormon missionary many erroneously fail to follow this instruction, most follow it closely.
- Truth be told, this missionary activity is probably the most impressive of the Church's humanitarian programs. Many individuals who were seeking God have been forever enriched because a Mormon missionary left the comfort of his home to share a message that has brought him great joy.
LDS ecclesiastical leaders also work voluntarily and are not paid by the Church. Much of the janitorial staff is paid, as well as Church auditors and those in other non-ecclesiastical positions.
Hilfe zur Vorbeugung gegen Masern in Afrika
Humanitarian Aid to Myanmar, 2008
LDS Newsroom story about aid sent to help Myanmar
verwendete Quellen
Externe Links: