Die Frauenhilfsvereinigung
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Die FHV, oder die Frauenhilfsvereinigung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wurde am 17. März 1842 in Nauvoo, Ilinoy gegründet. Sie ist somit die älteste weltweit agierende Frauenorganisation mit dem Motto "Die Liebe höret niemals auf" und zählt heute über 5 Mio Frauen in über 170 Ländern. Alle Frauen der Kirche ab 18 Jahren sind Mitglied der FHV.
Der Zweck der Frauenhilfsvereinigung ist, die Priestertumsführer bei der Erfüllung der Mission zu unterstützen, den Schwestern und Familien zu helfen zu Christus zu kommen. Die FHV hilft allen Schwestern und ihren Familien, alle erforderlichen Priestertumsverordnungen zu erhalten, die dazugehörigen Bündnisse zu halten und sie für die Erhöhung und das ewige Leben zu qualifizieren.
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Das Motto der Frauenhilfsvereinigung
Sowohl in Moroni 7:46 als auch in 1. Kor. 13:8 finden wir das Motto der FHV: "Die Nächstenliebe hört niemals auf."
Deklaration der Frauenhilfsvereinigung:
- Wir sind geliebte geistige Töchter Gottes, und unser Leben hat Sinn, Ziel und Richtung. Als weltweite Schwesternschaft sind wir vereinigt in unserer Zuwendung zu Jesus Christus, unserem Erretter und Vorbild. Wir sind Frauen des Glaubens, der Tugend, des Weitblicks und der Nächstenliebe, die
- unsere Zeugnisse von Jesus Christus durch Gebet und Schriftenstudium stärken.
- spirituelle Stärke suchen durch das Befolgen der Einflüsterungen des Heiligen Geistes.
- sich der Stärkung der Ehen, Familien und Heimen widmen.
- Adel in der Mutterschaft und Freude in der Frauenschaft finden.
- wir uns daran erfreuen, zu dienen und gute Werke zu tun.
- für Wahrheit und Rechtschaffenheit stehen.
- das Priestertum als Vollmacht Gottes auf Erden unterstützen.
- Freude haben an den Tempelsegnungen, unser göttliches Schicksal verstehen und nach der Erhöhung streben.
Die Ziele der Frauenhilfsvereinigung
Die folgenden Ziele der Frauenhilfsvereinigung zeigen die Unermesslichkeit ihrer Absichten und die Breite ihrer Mission, was sie von allen anderen Gemeinschaften abhebt.
- Vertrauen in Den Herrn setzen und den Glauben des Himmelreiches lehren
- Den göttlichen Wert jeder Schwester hervorheben
- Übung in Nachstenliebe und Zuwendung zu den Bedürftigen
- Stärkung und Schutz der Familien
- Dienst und Beistand jeder Schwester
- Schwestern helfen, volle Teilhaber der Segnungen des Priestertums zu werden
Schließlich ist der Zweck der Frauenhilfsvereinigung die Erhöhung jedes seiner Mitglieder.
FHV-Programme
Um diese Ziele zu erreichen, hat die FHV zahlreiche Programme wie Wohnen, Familie und eigene Entfaltung, Besuchslehre und Wohlfahrtsproramme zusätzlich zu den wöchentlichen sonntäglichen Klassenzeiten. Während jedes Programm unter der Leitung und in Zusammenarbeit mit dem Priestertums stattfindet, sind Männer normalerweise nicht an den FHV-Versammlungen beteiligt und sind niemals während des Besuchslehrens dabei.
Wohnen, Familie und eigene Entfaltung
Die WoFE-Treffen und -Aktivitäten werden veranstaltet, um den Glauben an Jesus Christus zu stärken, um Elternschaft und Geschicklichkeit in der Heimgestaltung zu lehren, um Kontakt zu pflegen, zu lernen und umeinander aufzugerichten. Viele Treffen und Aktivitäten zur persönlichen Entfaltung sind dem Gemeindedienst gewidmet oder um Gutes zu tun und für außerkirchliche humanitäre Leistungen zu spenden.
Besuchslehre
Im Besuchslehrprogramm sind die Schwestern durch die FHV-Präsidentschaft in Paare organisiert, die einmal monatlich die ihnen zugeteilten Schwestern besuchen. Jeden Monat gibt es in der Kirchenzeitschrift Liahona eine Evangeliumsbotschaft, die den zu besuchenden Schwestern gebracht wird. Über jeden Besuch wird der FHV-Leitung berichtet und das Wohlfahrtskommitee oder der Bischof auf die Bedürfnisse der besuchten Schwestern hingewiesen.
Die Ziele der Besuchslehre sind es, Freundschaften aufzubauen, die Zeugnisse zu stärken und individuelle Bedürfnisse einzuschätzen. Durch die Besuchslehre hat jede Frau in der Kirche jemanden, der über sie wacht.
Wohlfahrt
Das Wohlfahrtsprogramm ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bischofs oder Zweigpräsidenten einer Gemeinde und der FHV-Präsidentschaft. Zusammen schätzen sie die zeitlichen Bedürfnisse der Familien oder der Alleinstehenden ein. Die FHV-Präsidentin gibt Empfehlungen, und der Bischof bezahlt die benötigten Gelder oder Güter, was auch Lebensmittel, Kleidung oder Rohstoffe einschließen kann aus dem Fastopferfonds. Diese Bedürfnisse und diese Zahlungen werden vertraulich behandelt.
Die Versammlungsstunde der FHV am Sonntag
Jeden Sonntag versammelt sich die FHV zu einer Klassenzeit von 50 min, einschließlich Eröffnungslied, Gebet, Ankündigungen, 5 min Musikprogramm, eine Evangeliumslektion und ein Schlusslied und -gebet. Diese Versammlungen werden von der FHV-Präsidentschaft jeder örtlichen Gemeinde geplant und durchgeführt.
Besucher sind stets willkommen, den Diensten der Kirche beizuwohnen und daran teilzunehmen.
