Der grundlegende Glaube des Mormonismus
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Die Glaubensartikel
1842 schrieb Joseph Smith, Gründer der HLT-Religion, was dann der Wentworth-Brief genannt wurde einschließlich mit einer Liste von dreizehn Glaubensgrundlagen des Mormonismus. Diese sind in der Kirche als die Glaubensartikel bekannt, und man kann sie heute in den HLT-Schriften finden. Diese folgenden dreizehn Artikel skizzieren kurz die grundlegenden Prinzipien und Glauben der Mormonen.
1. Wir glauben an Gott, den ewigen Vater, und an seinen Sohn, Jesus Christus, und an [[der Heilige Geist|den Heiligen Geist].
2. Wir glauben, daß der Mensch für seine eigenen Sünden bestraft werden wird und nicht für die Übertretung Adams.
3. Wir glauben, daß durch das Sühnopfer Christi alle Menschen errettet werden können, indem sie die Gesetze und Verordnungen des [[Evangelium}}s befolgen.
4. Wir glauben, daß die ersten Grundsätze und Verordnungen des Evangeliums sind: erstens der Glaube an den Herrn Jesus Christus; zweitens die Umkehr; drittens die Taufe durch Untertauchen zur Sündenvergebung; viertens das Händeauflegen zur Gabe des Heiligen Geistes.
5. Wir glauben, daß man durch Prophezeiung und das Händeauflegen derer, die Vollmacht dazu haben, von Gott berufen werden muß, um das Evangelium zu predigen und seine heiligen Handlungen zu vollziehen.
6. Wir glauben an die gleiche Organisation, wie sie in der Urkirche bestanden hat, nämlich Apostel, Propheten, Hirten, Lehrer, Evangelisten usw.
7. Wir glauben an die Gabe der Zungenrede, Prophezeiung, Offenbarung, der Visionen, der Heilung, Auslegung der Zungenrede usw.
8. Wir glauben, daß die Bibel, soweit richtig übersetzt, das Wort Gottes ist; wir glauben auch, daß das Buch Mormon das Wort Gottes ist.
9. Wir glauben alles, was Gott offenbart hat, und alles, was er jetzt offenbart; und wir glauben, daß er noch viel Großes und Wichtiges offenbaren wird, was das Reich Gottes betrifft.
10. Wir glauben an die buchstäbliche Sammlung Israels und die Wiederherstellung der Zehn Stämme, daß Zion (das Neue Jerusalem) auf dem amerikanischen Kontinent errichtet werden wird, daß Christus persönlich auf der Erde regieren wird und daß die Erde erneuert werden und ihre paradiesische Herrlichkeit empfangen wird.
11. Wir beanspruchen das Recht, den Allmächtigen Gott zu verehren, wie es uns das eigene Gewissen gebietet, und gestehen allen Menschen das gleiche Recht zu, mögen sie verehren, wie oder wo oder was sie wollen.
12. Wir glauben, daß es recht ist, Königen, Präsidenten, Herrschern und Obrigkeiten untertan zu sein und dem Gesetz zu gehorchen, es zu achten und für es einzutreten.
13. Wir glauben, daß es recht ist, ehrlich, treu, keusch, gütig und tugendhaft zu sein und allen Menschen Gutes zu tun; ja, wir können sagen, daß wir der Ermahnung des Paulus folgen - wir glauben alles, wir hoffen alles, wir haben viel ertragen und hoffen, alles ertragen zu können. Wenn es etwas Tugendhaftes oder Liebenswertes gibt, wenn etwas guten Klang hat oder lobenswert ist, so trachten wir danach.
Ewige Familien
1995 gaben die derzeitigen Führer der Kirche eine Darlegung an die Welt heraus über die Wichtigkeit der Familie. Diese ist bekannt als eine Proklamation an die Welt und skizziert den Glauben der HLT bezüglich der Heiligkeit der Ehe und Familienbindungen.
Heilige der Letzten Tage glauben, dass alle Männer und Frauen Kinder Gottes sind, dass Er unser geistiger Vater ist. Sie bezeichnen Ihn oft ihren himmlischen Vater und erstreben eine persönliche Beziehung mit Ihm und Seinem Sohn, Jesus Christus, durch Gebet und gebührlichen Lebenswandel. Als Kinder Gottes haben jeder Mann und jede Frau die Möglichkeit und die Bestimmung dazu.
Mormonen halten das Geschlecht für eine entscheidende Charaktereigenschaft der Identität eines Menschen. Das setzt voraus, dass der Geist eines Menschen ein Geschlecht hat, das ewig ist und nicht umgewandelt werden kann. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind göttlich errichtet, sodass Männer und Frauen sich gegenseitig im Leben und in der Ehe ergänzen.
Für Heilige der Letzten Tage gilt die Heirat als "von Gott verordnet" und wir als eine heilige Gemeinschaft angesehen zwischen Mann und Frau. Paare sollten legal durch eine rechtmäßigen Instanz verheiratet sein. Wenn eine Bindung Erfolg hat und aufwachsenden Kindern eine gute Atmosphäre bereitstellt, braucht sie eine feste Grundlage. Die Grundlage eines Zusammenlebens ohne Trauschein und ohne Verpflichtung, welches eine Heirat mit sich bringt, ist nicht stark genug.
HLT glauben auch, dass wenn man durch eine rechtmäßige Autorität in einem der Tempel aneinander gesiegelt ist, die Ehen ewig sein können.
